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für schnelle hilfe

Du bist wertvoll. Du darfst dir Hilfe holen.

Jede Person verdient Sicherheit, Respekt und Unterstützung. Wenn Du Dich gerade belastet fühlst oder unsicher bist, gilt: Du musst damit nicht allein bleiben. Hilfe zu suchen ist ein Zeichen von Stärke und Selbstfürsorge. Wir möchten Dir hier erste Anlaufstellen aufzeigen und Dich darin bestärken, das zu tun, was für Dich richtig und sicher ist.

bei Akuter Gefahr

Bei unmittelbarer Gefahr für Dich oder andere, zum Beispiel wenn eine Person gewalttätig ist, Dich bedroht oder Du eine lebensbedrohliche Situation wahrnimmst: Ruf sofort die 110.


Verlasse den Ort, wenn es für Dich sicher möglich ist.

Wenn die Situation eskaliert oder Du Kontrolle erlebst

Wenn die Situation eskaliert oder Du Kontrolle erlebst

Wenn die Lage sich zuspitzt, zum Beispiel wenn eine Person mit schwerer Verletzung droht, Suizid ankündigt, Dich einschüchtert oder kontrolliert:


Du kannst auch im Zweifelsfall anrufen und Dich beraten lassen. Manchmal dauert es einen Moment, bis Du jemanden erreichst oder die passende Stelle gefunden ist. Bitte lass Dich davon nicht entmutigen. Du verdienst Unterstützung, und es gibt Menschen, die für Dich da sind – bleib nicht allein damit.

Nach einem sexualisierten Übergriff

Du musst sexualisierte Gewalt nicht allein bewältigen. Nach einem Übergriff kannst Du eine vertrauliche Spurensicherung (VSS) in Anspruch nehmen. Alle Infos dazu findest du in unserem Blogbeitrag.


Sie ermöglicht eine medizinische Untersuchung und beweissichernde Dokumentation – ohne dass Du sofort Anzeige erstatten musst. Eine Übersicht der Krankenhäuser und Beratungsstellen, die VSS anbieten, findest Du hier. 

Image by Priscilla Du Preez 🇨🇦

Weitere Unterstützung

Neben akuter Hilfe gibt es auch psychosoziale Beratungsangebote und unterstützende Stellen, die Dich längerfristig begleiten können. Dort kannst Du in Deinem Tempo über das sprechen, was Du erlebt hast, Fragen klären oder einfach Unterstützung finden.

Du kannst Dich an Beratungsstellen vor Ort wenden oder Online- und Telefonangebote nutzen – anonym, kostenfrei und unabhängig davon, ob Du bereits konkrete Schritte gehen möchtest.

Eine Übersicht über psychosoziale Beratung, Unterstützungsangebote und Fachstellen online oder in Deiner Nähefindest Du hier:


Du entscheidest selbst, was sich für Dich richtig anfühlt und wann Du Unterstützung in Anspruch nehmen möchtest. Jede Form von Hilfe ist erlaubt und wertvoll.

AwarenesS im Verein

Die Feminist Law Clinic setzt sich aktiv für einen diskriminierungssensiblen Raum ein, sowohl während der Rechtsberatung als auch bei allen Veranstaltungen und im gesamten Miteinander der FLC. Um dieses Versprechen einzulösen, haben wir eine Antidiskriminierungsstelle sowie ein Awareness-Team für Veranstaltungen. Diese arbeiten auf Grundlage unseres Awarenesskonzepts anonym und parteilich.

Unsere antidiskriminierungsstelle

Die Antidiskriminierungsstelle ist per Mail erreichbar, auch unabhängig von Vorlesungen: awareness(at)feministlawclinic.de

 

Sie ist Anlaufstelle für alle Personen, die sich im Rahmen ihrer Interaktion mit der Law Clinic, ob in der Beratung, bei Workshops oder anderen Formaten diskriminiert, verletzt oder unwohl gefühlt haben. Wir nehmen jedes Anliegen ernst und begegnen Betroffenen mit Empathie, vertraulich und parteilich.

 

Die Antidiskriminierungsbeauftragten arbeiten ehrenamtlich und bemühen sich, so schnell wie möglich auf Anfragen zu antworten.

Awareness bei Veranstaltungen

Bei allen Veranstaltungen der Ausbildungsreihe, vor Ort und online, ist unser Awareness-Team präsent.

Dieses wird am Anfang jeder Vorlesung vorgestellt und ist vor Ort erkennbar an auffälligen Regenbogen-Armbinden. Online ist während der Veranstaltung mindestens eine Person vom Awareness-Team über Telegram erreichbar (@FLCAwareness). 

 

Das Awareness-Team ist ansprechbar, wenn...

  • du während der Vorlesung oder im zeitlichen Zusammenhang damit belästigt wurdest,

  • deine persönlichen Grenzen missachtet wurden,

  • du Diskriminierung erlebt hast,

  • du (persönliche oder strukturelle) Diskriminierung mitbekommen hast,

  • du zusätzlich etwas brauchst, damit du an der Vorlesung teilnehmen kannst,

  • die Inhalte der Vorlesung dir eigene belastende Erfahrungen präsent machen und du Strategien suchst, dich wieder auf die Vorlesung zu konzentrieren, oder du ihnen Raum geben und herausfinden willst, wie du damit umgehen kannst und möchtest,

  • du dich unwohl fühlst und eine Person zum Reden brauchst,

  • du dich zurückziehen willst, dabei aber nicht allein sein willst

  • du einen Ort zum Rückzug brauchst und Unterstützung bei der Suche möchtest.

Awarenesskonzepte und Code of conduct

Disclaimer: unsere Awarenesskonzepte befinden sich aktuell in der Überarbeitung, einzelne Angaben können daher veraltet sein. Bei Fragen oder Vorschlägen wende dich gerne an info(at)feministlawclinic.de (Betreff: Awarenesskonzept). Vertrauliches Feedback kann auch an awareness(at)feministlawclinic.de gerichtet werden.

Dokumente zum Herunterladen: 

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